Der Duft der Weingart’npfirsich

Noch ist Spätsommer oder Frühherbst – je nach Lust und Laune. Mein Garten birgt beides: Lust und Laune. Es kann geerntet und verspeist werden. Dem Genuss sehr zugetan, ist daher mein Garten absolut meins. Und das das ganze Jahr über.

Im Frühjahr mit ersten Blüten und Grün. Im Sommer und Herbst das fröhliche „Was ist denn da gewachsen?“- Spiel und im Winter die Freiheit seltsam gewandet im Freien vom Sommer zu träumen.

Wenn ich jetzt so meine Weingart’npfirsich nach langem, langem Warten pflück und so an ihnen rieche, dann riecht das unglaublich nach Sommer und Sonne. Der Duft dieser Frucht beinhaltet für mich den ganzen Sommer. Wenn ich könnt, ich würd ihn mir konservieren und wenn doch mal ein Winterdepressiver mit heimsucht ihn damit umnebeln.

Aber vielleicht funktioniert es ja auf Umwegen. Der Mensch hat ja an und für sich ein phänomenales Gedächtnis und auf gewisse Reize folgen andere Reize.

Also hoffe ich, mir mit diesem Bild auch den Duft zu merken und wenn ich’s anseh‘ und kurz die Augen schließ, hab ich das komplette Sommerfeeling wieder in mir inklusive dieses unbeschreiblich, zarten, fruchtigen, süßen, warmen Geruchs.

Mein Musiktipp: Angelo Branduardi/La pulce d’aqua

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